Waldbrand in Schneizlreuth
Waldbrand am Kranzbergkogel
Derzeit parallel Löscharbeiten aus der Luft und vom Boden
Berchtesgadener Land. Beim Brand am Kranzbergkogel westlich von Schneizlreuth werden seit den frühen Morgenstunden die Löscharbeiten fortgesetzt. Die Brandstelle ist nach derzeitigen Erkenntnissen ein Bodenfeuer mit Glutnestern im Waldboden auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmeter.
Derzeit sind zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei und ein Hubschrauber eines priva- ten Unternehmens im Einsatz. Die Löscharbeiten vom Boden aus haben im Laufe des Vor-
mittags begonnen. Dafür mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung durch steiles
Bergwaldgelände verlegt werden. 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, BRK, Bergwacht und Polizei sind derzeit im Einsatz und führen die Löschmaßnahmen aus der Luft und vom
Boden von zwei Seiten der Brandstelle aus parallel durch. Im Laufe des Nachmittags sollen die Löscharbeiten aus der Luft zurückgefahren werden, um die Brandbekämpfung am Boden in dem schwer zugänglichen Gelände intensivieren zu können.
Am Dienstag, 04.08.2026, war gegen 17.30h im Bereich des Kranzbergkogels westlich von
Schneizlreuth eine Rauchentwicklung gemeldet worden. Die umgehend eingeleitete Lageer- kundung mittels der Landkreisdrohne der Feuerwehr bestätigte an der gemeldeten Örtlichkeit eine Brandstelle. Daraufhin wurde unverzüglich erste Löschmaßnahmen aus der Luft durch- geführt und erste bodengebundene Einsatzkräfte der Feuerwehr in das betroffene Gebiet
entsandt.
Die Löschmaßnahmen werden unter der Führung des örtlichen Einsatzleiters, Kreisbrandrat Michael Brandl, fortgesetzt. Dieser wurde nach Feststellung des Art. 15 des Bayerischen Ka- tastrophenschutzgesetzes (BayKSG) durch das Landratsamt Berchtesgadener Land mit der Einsatzleitung beauftragt.
Für Vertreterinnen und Vertreter der Medien wurde in der Gemeindeverwaltung Schneizl- reuth, Berchtesgadener Str. 12, 83458 Schneizlreuth bis ca 16:00 Uhr ein kleines Medien- zentrum eingerichtet.
Die Pressestelle des Landratsamts ist darüber hinaus für Auskünfte unterpressestelle@lra- bgl.deund +49 8651 773-525 erreichbar.
Bildunterschriften:
Die Löscharbeiten aus der Luft werden von drei Hubschraubern und mit Unterstützung der Feuerwehren durchgeführt
Foto: LRA BGL
Die Bodenkräfte löschen im steilen, unwegsamen Gelände vor Ort.
Foto: Feuerwehr