Bergunfall in der Gemeinde Hausham
Tödlicher Bergunfall im Gemeindegebiet Hausham
Am 07.03.2026 ereignete sich in den Mittagsstunden im Gemeindebereich Hausham ein tödlicher Bergunfall. Dabei kam eine 74-jährige Frau aus der Landeshauptstadt im Abstieg von der Bodenschneid zu Sturz. Nach ersten Erkenntnissen befand sich die Frau auf der Nordseite, wo sie im hart gefrorenen Altschnee ausrutschte, sich nicht mehr halten konnte und in der Folge über steiles Gelände ca. 150 Meter abrutschte. Die Dame wurde durch Ersthelfer an der Unfallstelle versorgt, die alarmierte Bergwacht Hausham als auch die Besatzung eines Rettungshubschraubers konnten trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen vor Ort nur noch den Tod der Frau feststellen. Die Unfallaufnahme und Bergung vor Ort erfolgte durch zwei Polizeibergführer der Grenzpolizei Raubling in Zusammenarbeit mit der Bergwacht Hausham. Im Einsatz befanden sich neben sieben Einsatzkräften der Bergwacht Hausham auch das Kriseninterventionsteam der Bergwacht, der Rettungshubschrauber Christoph 1 sowie vier Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe.
Die Polizeibergführer möchten zusammen mit der Bergwacht Hausham auf die aktuell zum Teil noch winterlichen Verhältnisse im Gebirge hinweisen. Insbesondere nordseitig ist immer noch eine größtenteils geschlossene Schneedecke vorhanden, welche auf Grund der nächtlichen Temperaturen hart gefroren ist. Auch wenn in sonnigen Bereichen bereits hohe Temperaturen erreicht werden und zum Wandern einladen, herrschen in Schattenbereichen noch winterliche Verhältnisse. Während der Unfallaufnahme rutschten noch weitere Personen im Bereich der Einsatzstelle ab, wobei es aber glücklicherweise zu keinen Verletzungen kam. Oftmals sind auch sogenannte Grödel oder Eisspikes nicht ausreichend.