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Update Waldbrand

Bergwaldbrand nahe der Schnappenkirche unter Kontrolle Rund 20 Quadartmeter Waldboden betroffen – Wasserabwürfe mit Hubschraubern Staudach-Egerndach, Marquartstein. Nachdem bereits am Freitagnachmittag (31. Juli) gegen 17:30 Uhr nahe der Schnappenkirche oberhalb der Luchsfellwand am Schnappenberg ein Kleinbrand mit einer betroffenen Fläche von rund 20 Quadratmetern im Bergwald entdeckt und durch etwa 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht und gemeindlichem Bauhof gelöscht werden konnte, mussten die Einsatzkräfte am Samstagmorgen erneut zur Brandbekämpfung ausrücken. In den Morgenstunden kontrollierte ein mit Wärmebildtechnik ausgestatteter Hubschrauber der Bayerischen Polizei den Brandbereich. Dabei wurden erneut Wärmesignaturen festgestellt, weshalb die Einsatzkräfte ein weiteres Mal alarmiert wurden. Zunächst transportierten die Einsatzkräfte die erforderliche Ausrüstung mit Fahrzeugen so weit wie möglich in Richtung Einsatzstelle. Die letzten Meter zum Brandort mussten aufgrund des schwierigen Geländes zu Fuß zurückgelegt werden. Vor Ort öffneten die Einsatzkräfte den Waldboden von Hand und leiteten gezielte Nachlöscharbeiten ein. Zur Unterstützung kommt am Nachmittag erneut ein Hubschrauber der Bayerischen Polizei mit Außenlastbehälter zum Einsatz, um mehrere Wasserabwürfe durchzuführen. Das nötige Löschwasser wird dazu aus der Ache entnommen. Dazu wird auch ein Behälter mit einem Fassungsvermögen von 15.000 Litern aufgebaut, der für den Hubschrauber als Entnahmestation dient. Derzeit sind rund 30 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Wegen der laufenden Einsatzmaßnahmen sind die Wanderwege im unmittelbaren Bereich der Staudacher Alm und der Schnappenkirche gesperrt. Der Weg vom Wanderparkplatz „Hochgern“ zur Schnappenkirche ist ebenfalls gesperrt. Dies gilt insbesondere für Bergsportler und Wanderer. Die Einsatzkräfte bitten darüber hinaus, das Gebiet zu meiden, Sperrungen zu beachten und keine Drohnen fliegen lassen. Der Brandbereich liegt unmittelbar auf der Gemeindegrenze zwischen Marquartstein und Staudach-Egerndach. Deshalb sind die Verantwortlichen beider Gemeinden in die Einsatzabwicklung eingebunden. Die Lage ist derzeit unter Kontrolle. Nach aktuellem Stand wird nicht mit einer weiteren Ausbreitung des Brandes gerechnet. Was das Feuer ausgelöst hat, ist derzeit Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

Datum: 02.08.2026 Quelle: Bayregnews