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Überflutung in Surheim

10s nachgedacht Starkregen sorgt für mehrere Feuerwehreinsätze – Wohnhaus, überflutete Fahrbahn und gefährlicher Ast auf der B20 Region/Laufen – Heftige Regenfälle haben am Dienstagnachmittag, 18. August 2026, innerhalb kurzer Zeit zu mehreren Einsatzstellen im Schutzbereich der Feuerwehr geführt. Ab etwa 15.30 Uhr waren die Einsatzkräfte gefordert: Wasser drohte in ein Wohnhaus einzudringen, eine Fahrbahn wurde überflutet und später musste ein gefährlicher Ast über der Bundesstraße 20 beseitigt werden. Unterstützung kam dabei auch von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Laufen. Starkregen fordert die Einsatzkräfte Unwetterartige Niederschläge können innerhalb weniger Minuten erhebliche Wassermengen mit sich bringen. Abflüsse und Schächte sind dann oftmals nicht mehr in der Lage, das Wasser schnell genug aufzunehmen. Genau diese Situation führte am Dienstagnachmittag zu mehreren Alarmierungen beziehungsweise Einsatzstellen. Die Feuerwehr musste die verschiedenen Gefahrenlagen nacheinander abarbeiten. Neben dem Schutz eines Wohnhauses und der Wiederherstellung eines sicheren Verkehrswegs stand schließlich auch eine mögliche Gefahr für den Verkehr auf der B20 im Mittelpunkt. Erste Einsatzstelle: Wasser bedroht Wohnhaus An der ersten Einsatzstelle drohte Wasser in ein Wohnhaus einzudringen. Für die Bewohner bestand die Gefahr, dass sich die Wassermassen weiter ausbreiten und in das Gebäude gelangen könnten. Die Feuerwehr leitete umgehend entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Ein mit Wasser gefüllter beziehungsweise überlasteter Schacht wurde ausgepumpt. Dadurch konnte der Wasserstand reduziert und die Gefahr für das Wohnhaus beseitigt werden. Das schnelle Eingreifen verhinderte möglicherweise größere Schäden am Gebäude. Gerade bei Starkregen zählt in solchen Situationen jede Minute: Dringt Wasser erst einmal in Keller- oder Wohnräume ein, können erhebliche Sachschäden entstehen. Neben Bodenbelägen, Wänden und technischen Anlagen können auch Heizungen, Stromversorgung sowie eingelagerte Gegenstände betroffen sein. Nach Abschluss der Pumparbeiten war die unmittelbare Gefahr gebannt und die Einsatzkräfte konnten sich der nächsten Einsatzstelle widmen. Zweite Einsatzstelle: Fahrbahn nach starken Niederschlägen überflutet An einer weiteren Stelle hatten die heftigen Regenfälle eine Fahrbahn überflutet. Für Verkehrsteilnehmer stellen solche Situationen eine erhebliche Gefahr dar. Häufig lässt sich die tatsächliche Tiefe des Wassers nur schwer einschätzen. Zudem können Fahrzeuge ins Rutschen geraten oder durch eindringendes Wasser beschädigt werden. Die Feuerwehr sicherte den betroffenen Straßenabschnitt mit ihrem Löschgruppenfahrzeug ab. Damit wurde verhindert, dass Fahrzeuge unkontrolliert in den überfluteten Bereich einfuhren oder die arbeitenden Einsatzkräfte gefährdeten. Anschließend kontrollierten und reinigten die Feuerwehrleute den Abfluss. Dieser war offenbar nicht mehr in der Lage gewesen, die Wassermassen ordnungsgemäß aufzunehmen. Nachdem der Ablauf wieder freigemacht worden war, konnte das angestaute Wasser abfließen. Nach ungefähr 30 Minuten waren die notwendigen Arbeiten abgeschlossen. Die Fahrbahn konnte wieder gefahrlos genutzt und der Einsatz beendet werden. Aufmerksamer Bürger meldet gefährlichen Ast an der B20 Nach der Rückkehr zum Feuerwehrhaus war der Einsatztag für die Feuerwehrleute jedoch noch nicht beendet. Ein aufmerksamer Bürger machte die Einsatzkräfte auf eine weitere Gefahrenstelle aufmerksam. An einem Baum drohte ein Ast auf die Bundesstraße 20 zu stürzen. Insbesondere nach Starkregen und bei aufgeweichten Böden können Äste abbrechen oder ganze Bäume ihre Standfestigkeit verlieren. Auf einer stark befahrenen Bundesstraße kann daraus innerhalb weniger Sekunden eine lebensgefährliche Situation entstehen. Die Feuerwehr nahm den Hinweis deshalb sehr ernst und machte sich umgehend auf den Weg zur gemeldeten Stelle. Dort bestätigte sich die Gefahr: Der betroffene Ast drohte tatsächlich auf die Fahrbahn der B20 zu fallen. Drehleiter der Feuerwehr Laufen angefordert Zunächst wurde die Einsatzstelle sorgfältig abgesichert. Der Verkehr musste vor dem Gefahrenbereich gewarnt und die Sicherheit der arbeitenden Feuerwehrleute gewährleistet werden. Da sich der Ast in einer entsprechenden Höhe befand und nicht ohne Weiteres vom Boden aus entfernt werden konnte, kam die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Laufen zum Einsatz. Über den Korb der Drehleiter konnten die Einsatzkräfte den gefährdeten Bereich sicher erreichen. Der Ast wurde kontrolliert abgesägt und anschließend vollständig beseitigt. Damit war die Gefahr eines unkontrollierten Absturzes auf die Bundesstraße gebannt. Nach Abschluss der Arbeiten konnte auch diese Einsatzstelle wieder freigegeben werden. Wichtiger Hinweis kam direkt aus der Bevölkerung Der dritte Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig aufmerksame Bürgerinnen und Bürger sein können. Durch den rechtzeitigen Hinweis am Feuerwehrhaus konnten die Einsatzkräfte handeln, bevor der Ast möglicherweise auf die B20 stürzte und dort einen Unfall verursachte. Wer nach einem Unwetter umgestürzte Bäume, lose Äste, überflutete Straßen oder andere akute Gefahren entdeckt, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen. Bei einer unmittelbaren Gefahr ist unverzüglich der Notruf unter der Telefonnummer 112 zu verständigen. Dabei sollten der genaue Standort, die Art der Gefahr und – soweit sicher möglich – weitere wichtige Beobachtungen mitgeteilt werden. Drei Einsatzstellen innerhalb kurzer Zeit erfolgreich abgearbeitet Die Feuerwehr war an diesem Nachmittag an mehreren unterschiedlichen Stellen gefordert. Die Einsatzkräfte mussten Wasser abpumpen, einen Straßenablauf reinigen, eine überflutete Fahrbahn absichern und gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Laufen einen gefährlichen Ast über der B20 entfernen. Alle drei Gefahrenlagen konnten erfolgreich und ohne bekannt gewordene Personenschäden abgearbeitet werden. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen wurden ein Wohnhaus geschützt, die Verkehrssicherheit wiederhergestellt und eine mögliche Gefahr auf der Bundesstraße rechtzeitig beseitigt. Solche Einsätze machen deutlich, wie vielfältig die Aufgaben der Feuerwehren sind. Neben der Brandbekämpfung gehören technische Hilfeleistungen bei Unwettern, Hochwasser, Verkehrsgefahren und Sturmschäden längst zum regelmäßigen Einsatzgeschehen. Bayern Regional News bedankt sich bei allen beteiligten Feuerwehrkräften für ihren schnellen und professionellen Einsatz. Ein besonderer Dank gilt auch dem aufmerksamen Bürger, der die Gefahr an der B20 rechtzeitig erkannt und gemeldet hat.

Datum: 19.08.2026 Quelle: Bayregnews