Polizeipräsidium München
100 Jahre Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Münchner Polizei –
Polizeiliche Prävention als Kernziel für 2026
Seit 100 Jahren steht die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Institutionen in Fragen der Kriminalprävention zur Seite. Was 1925 als innovatives Angebot zum technischen Einbruchschutz begann, hat sich zu einem modernen, breit aufgestellten Präventionsangebot der Münchner Polizei entwickelt.
Neben allen im Einsatz befindlichen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten widmen sich spezialisierte Kolleginnen und Kollegendes Kriminalkommissariates 105 ausschließlich der Kriminalprävention. Diese verfügen über umfangreiche Erfahrungen und eine hohe fachliche Qualifikation, die sie in zahlreichen Beratungsfeldern einbringen:
• Einbruchschutz und technische Sicherungsberatung
• Unterstützung und Beratung von Gewaltopfern
• Empfehlungen zu Selbstschutz, Zivilcourage und sicherem Verhalten
• Prävention im Bereich Cyberkriminalität und Sucht
• Schutz älterer Menschen vor Trickdiebstahl
• Kinder- und Jugendprävention sowie Schutz vor sexuellen Übergriffen
In denvergangenen Jahren wurden Hunderttausende Menschen beraten. Ziel istesstets, Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen und Ratsuchenden entscheidende Impulse mitzugeben. Viele Rückmeldungen verdeutlichen die nachhaltige Wirkung dieser Arbeit. Eine der eindrucksvollsten Aussagen lautete: „Ihre Arbeit kann Leben retten.“
Ein stabiles Fundament für wirksame Prävention erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der verschiedene Facetten der Präventionsarbeit miteinander verbindet. Deshalb wurde im Jahr 2022 die Präventionsarbeit der Münchner Polizei durch die Einrichtung eines neu geschaffenes Sachgebiet Kriminalprävention“ erweitert. Dieses verantwortet die strategische Konzeptentwicklung, die kontinuierliche Anpassung und Koordination von Präventionsmaßnahmen, die Planung von Projekten sowie die wichtige Gremienarbeit - insbesondereden Aufbau und die Pflegevon Netzwerken. So entstehteineng verzahntes Zusammenspiel, bei dem die strategische Planung und das operative Handeln Hand in Hand gehen, um Kriminalität vorzubeugen.
Mit Blick auf die Zukunft geht das Polizeipräsidium München neue Wege. Während früher ausschließlich Polizeibeamtinnen und -beamten mit der Präventionsarbeit betraut waren, wurden die Teams 2024 durch Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Arbeit, Pädagogik und Bildungswissenschaften erweitert. In einer interdisziplinären Zusammenarbeit werden nun unterschiedliche Perspektiven und Methoden vereint, das ermöglicht noch gezielter und nachhaltiger auf die vielfältigen Ursachen von Kriminalität einzugehen.
08.01.2026
100 Jahre - Kriminalpolizeiliche Beratung erinnert eindrucksvoll daran, dass die Verhinderung von Kriminalität seit jeher ein zentraler Auftrag der Polizei ist. Präventionsarbeit gilt bis heute als die vornehmste Aufgabe der Polizei, die tief in der Geschichte und im Selbstverständnis des Polizeipräsidiums München verwurzelt ist.
Polizeipräsident Thomas Hampel unterstreicht die Bedeutung dieser Aufgabe:
„Auch in 2026 ist gerade die Stärkung des Sicherheitsgefühls der Menschen in Stadt und Landkreis München – zentraler Bestandteil derKriminalprävention.
Prävention ist kein Randthema polizeilicher Arbeit, sondern ihr Fundament.
Unser Zielist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Menschenzu schützen und Straftaten im Idealfall garnicht erstentstehen zu lassen bzw. wirksam zu bekämpfen.
Die kriminalpolizeiliche Präventionsarbeit leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit in München – bürgernah, kompetentund nachhaltig. Helfen Siemit, Notruf 110 – unsere Nummer – Ihre Sicherheit!!“
42. Person leblos neben Fahrrad aufgefunden – Bogenhausen eck
Am Mittwoch, den 07.01.2026, gegen 07:20 Uhr, wurde eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München, liegend neben ihrem Fahrrad, auf einem in der Mauerkirchnerstraße befindlichen Radweg, aufgefunden. Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife stellte das Fehlen von Vitalzeichen fest und leitete umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Die über 80-Jährige wurde im Folgenden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, wo sie später verstarb.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise, die auf ein Sturzgeschehen oder Fremdverschulden hindeuten. Möglicherweise war eine akute internistische Erkrankung für den Vorfall verantwortlich.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Mauerkirchnerstraße, Opitzstraße, und Dehmelstraße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.
08.01.2026
43. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker – Neuhausen eck
Am Mittwoch, 07.01.2026, gegen 12:30 Uhr, klingelte ein bislang unbekannter Täter an der Haustüre eines Mehrfamilienhauses einer über 80-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Der Täter gab sich gegenüber der über 80-Jährigen als Handwerkeraus und verschaffte sich unter dem Vorwand, das Wasser überprüfen zu müssen, Zugang zu ihrer Wohnung.
Während die über 80-Jährige abgelenkt war, entwendete der unbekannte Täter Schmuck im niedrigenfünfstelligen Bereich.
Im Anschluss entfernte sich der Täter in unbekannte Richtung. Die über 80-Jährige bemerkte im Nachgang den Diebstahl und verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
männlich, ca. 45 Jahre alt, ca. 180cm, kräftige Statur, norddeutscher Typ, helles, lichtes Haar, sprach hochdeutsch mit leichtem bayerischen Akzent
Zeugenaufruf:
Wem sind am Mittwoch, 08.01.2026, gegen 12:30 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Donnersbergerstraßesowie Schlörstraße (Neuhausen) bzw. in deren näheren Umgebung aufgefallen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
44. Vollendeter Einbruch in eine Doppelhaushälfte – Pasing lan
Am Mittwoch, 07.01.2026, zwischen 17:35 Uhr und 21:45 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter während der Abwesenheit der Bewohner über die Terrassentür gewaltsam Zutritt in das Anwesen einer Doppelhaushälfte. Im Anschluss durchsuchten der oder die Täter die Räumlichkeiten nach Stehlgut.
Anschließend flüchteten der oder die Täter unter Mitnahme von Schmuck im Wert eines hohen dreistelligen Betrags.
Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche
Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
08.01.2026
Das Kommissariat 53 führt die weiteren Ermittlungen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Bierbaumstraße, Bachmairstraße und Avenariusstraße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
45. Verkehrsunfall; eine Person verletzt – Unterschleißheim lan
Am Mittwoch, 07.01.2026, gegen 15:40 Uhr, befuhr ein 88-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Pkw, Daihatsu, die Hauptstraße in Unterschleißheim in Fahrtrichtung Dieselstraße. Vor der dort befindlichen Bahnunterführung kam der 88-Jährige in einer Linkskurve mit seinem Fahrzeug zu weit nach rechts und touchierte den Randstein und die Mauer der Unterführungseinfahrt. Dadurch kippte der PKW um und kam auf der Fahrerseite auf der Fahrbahn zum Liegen. Der 88-Jährige musste von der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim aus dem Fahrzeug geborgen werden.
Durch den Unfall wurde er verletzt und musste durch einen Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Am Fahrzeug und der Mauer entstand ein Gesamtschaden in Höhe eines hohen vierstelligen Betrags.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Hauptstraße für ca. 1,5 Stunden gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.
Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.
46. Raubüberfall auf Tankstelle – Unterhaching rat
Am Mittwoch, 07.01.2026, gegen 22:00 Uhr, betratein bislang unbekannterTätermaskiert eine Tankstelle in Unterhaching. Am Tresen forderte er von einem Mitarbeiter unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld. Neben dem Bargeldbestand in Höhe von mehreren hundert Euro entwendetederTäter imweiterenVerlaufnoch diverse Tabakwarenaus den Auslagen.
08.01.2026
Im Anschluss flüchtete der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung.
Der Mitarbeiter informierte danach umgehend den Polizeinotruf 110.
Unmittelbar eingeleitete Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei führten bislang nicht zur Identifizierung und Festnahme des Täters.
Das Kommissariat 21 übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
männlich, ca. 1,80 m groß, sportliche Figur, dunkle und markanteAugenbrauen, bekleidet mit schwarzer Mütze, schwarzem Schal, dunkelgrünem Anorak, schwarzen Lederhandschuhen und medizinischem Mund-Nasen-Schutz, mitgeführte Gegenstände Adidas Umhängetasche, schwarze Pistole
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Parkackerstraße und Grünwalder Weg (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.