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Polizeipräsidium München

Tödlicher Betriebsunfall – Obersendling mül Am Mittwoch, 25.02.2026, gegen 15:25 Uhr, befand sich ein 60-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München bei der Arbeit auf einem Betriebsgelände. Er bediente dort einen Bagger, mit dem zur Verschrottung vorgesehene Fahrzeuge bearbeitet werden. Dabei drückte er mit dem Greifarm des Baggers das Fahrzeugdach eines Pkw ein und drehte das Fahrzeug danach auf die Dachseite um. Dabei bemerkte ein Zeuge, dass sich in dem Pkw eine leblose Person befand. Diese Person, ein 82-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München, hatte sich wohl zuvor unbemerkt in den Pkw begeben. Beim Eindrücken des Fahrzeugdachs wurde er tödlich verletzt. Der Notruf wurde alarmiert, woraufhin Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei zu dem Betriebsgelände fuhren. Der tote 82-Jährige musste von der Feuerwehr mit entsprechender Technik aus dem Pkw geborgen werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. 305. Linienbus muss wegen Fahrradfahrer stark abbremsen; ein Fahrgast wird verletzt; Fahrradfahrer entfernt sich vom Unfallort – Ramersdorf mül Am Mittwoch, 25.02.2026, gegen 15:05 Uhr, fuhr ein Busfahrer mit einem Linienbus auf dem Sonderfahrstreifen für Busse in der Mitte der Rosenheimer Straße. Im Kreuzungsbereich Rosenheimer Straße undAnzinger Straße fuhr ein bislang unbekannter Fahrradfahrer mit einem Fahrrad plötzlich auf den Sonderfahrstreifen, weshalb der Busfahrer den Linienbus stark abbremsen musste. Es kam zu keinem Zusammenstoß des Busses mit dem Fahrradfahrer, aber ein Fahrgast (eine 42-jährige Deutsche mitWohnsitz in München) stürzte dabei und wurde leicht verletzt. Der unbekannte Fahrradfahrer entfernte sich danach mit dem Fahrrad vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Verpflichtungen als Unfallbeteiligter nachzukommen. Nach ca. 100 Metern ließ er das Fahrrad zurück und flüchtete zu Fuß weiter. Der Busfahrer alarmierte den Notruf, woraufhin Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst zum Unfallort fuhren. Die verletzte Frau wurde zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beider Unfallaufnahme durch die Polizei stellte sich heraus, dass das Fahrrad im Januar in Laim gestohlen wurde. Das Fahrrad wurde sichergestellt und wird nach Abschluss der Ermittlungen an die Besitzerin zurückgegeben. www.polizei.bayern.de/muenchen 26.02.2026 Seite 3 | 8 Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zum unfallflüchtigen Fahrradfahrer, machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen. 306. Zusammenstoß von Pkw und Fußgänger; Fußgänger wird schwer verletzt – Unterschleißheim mül Am Mittwoch, 25.02.2026, gegen 18:25 Uhr, fuhr eine 79-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem VW Pkw auf der Landshuter Straße. Zur selben Zeit befand sich ein 76-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Dachau als Fußgänger zwischen zwei dort ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen. Er betrat unvermittelt die Fahrbahn, um die Landshuter Straße zu überqueren. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß des Pkw mit dem Fußgänger. Der 76-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und er musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. 307. Zusammenstoß von zivilem Polizeifahrzeug mit Pkw; Pkw-Fahrerin wird verletzt – Ramersdorf mül Am Mittwoch, 25.02.2026, gegen 16:00 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Polizeibeamter mit einem zivilen Polizeifahrzeug auf der Bad-Schachener-Straße. Er fuhr dabei mit Sondersignalen zu einem Einsatz wegen einer verdächtigen Person. Zur selben Zeit fuhr eine 74-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg mit einem Audi Pkw auf dem Innsbrucker Ring. Sie wollte mit dem Pkw die Kreuzung der Bad- Schachener-Straße überqueren und die dortige Ampel zeigte für sie grünes Licht. Der Polizeibeamte fuhr mit dem Streifenwagen in den Kreuzungsbereich ein und dort kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde die 74-Jährige verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und danach zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. www.polizei.bayern.de/muenchen 26.02.2026 Seite 4 | 8 Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt und sie mussten später abgeschleppt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat den Unfall vor Ort aufgenommen und führt die weiteren Ermittlungen. Bei der Unfallaufnahme musste der Bereich gesperrt werden und es kam zu starken Verkehrsbehinderungen. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen. 308. Pkw kommt von Fahrbahn ab; zwei Person verletzt – Allach lan Am Dienstag, 24.02.2026, gegen 02:30 Uhr, befuhr ein 24-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem BMW Pkw die Otto-Warburg-Straße in Richtung Everbuschstraße. Als Beifahrer im Fahrzeug befand sich ein 19-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München. In einer dort befindlichen langgezogenen Kurve, kam der 24-Jährige mit dem Pkw nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte in der Folge mit zwei Bäumen, einem Lichtmast sowie einem Verteilerkasten und einem Zaun eines Betriebsgeländes. Der Fahrer und der Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Der Pkw wurde schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Lichtmast, die Bäume, der Verteilerkasten sowie der Zaun des Betriebsgeländes wurden ebenfalls schwer beschädigt. Die Münchner Verkehrspolizei hat den Unfall aufgenommen und führ die weiteren Ermittlungen. 309. Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf durch falschen Arzt – Perlach dre Am Mittwoch, 25.02.2026, gegen 19:00 Uhr, rief ein unbekannter Täter bei einer 75- jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München an und gab sich als Arzt aus. Der Anrufer erklärte der 75-Jährigen am Telefon, dass ihr Ehemann im Krankenhaus liege und für eine dringend notwendige Behandlung wichtige Medikamente benötigen würde. www.polizei.bayern.de/muenchen 26.02.2026 Seite 5 | 8 Für diese Behandlung müssten extra aus der Schweiz Medikamente im Wert von 150.000 Euro bestellt werden. Im weiteren Verlauf des Telefonats wurde vereinbart, dass die Seniorin dafür einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag sowie mehrere historische Münzen an eine weitere Person übergeben solle. Anschließend übergab die 75-Jährige gegen 20:30 Uhr an ihrer Wohnanschrift den vereinbarten Betrag samt Münzen an eine männliche Person. Kurz nach der Übergabe, bemerkte die Seniorin den Betrug und informierte die Polizei über den Notruf 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei brachte keine Hinweise auf den Abholer und zur Auffindung der Wertsachen. Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: Männlich, 30 Jahre alt, 185 cm groß, schlank, ca. 70 kg, europäisches Aussehen; schwarze Hose, schwarzes Sakko, braun-graues Cap Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Donarweg, Asenweg und Beowulfstraße (Perlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweis der Münchner Polizei: Die Vorgehensweise der Täterinnen und Täter ist immer ähnlich. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Amtsträger (z.B. Staatsanwalt) oder wie zuletzt auch als Ärzte aus und versuchen ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, die vorhandenen Vermögenswerte zu übergeben. Die Strategien der Täter an Vermögenswerte zu gelangen, sind mindestens genauso vielfältig wie deren erfundene Geschichten. Ein gesundes Misstrauen ist deshalb die beste Prävention. Ob falsche Ärzte, falsche Polizeibeamte, falsche Staatsanwälte … Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf! • Grundsätzlich verlangen Krankenhäuser oder Polizei/Staatsanwaltschaften/Gerichte niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung. www.polizei.bayern.de/muenchen 26.02.2026 Seite 6 | 8 • Geben Sie keine vertraulichen Informationen heraus und versuchen Sie die angeblich erkrankte Person direkt zu kontaktieren. • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände! • Wählen Sie im Zweifel immer die Notrufnummer 110, wir sind jederzeit für Sie erreichbar! 310. Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf – Aubing dre Am Mittwoch, 25.02.2026, gegen 22:00 Uhr, erhielt eine über 75-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf eines unbekannten Täters. Dieser gab an, dass der Enkel der über 75-Jährigen einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei welchem eine schwangere Frau verletzt worden war. Um eine Haft abzuwenden, müsse sie nun eine Kaution hinterlegen. Noch während des laufenden Telefongespräches fand an der Wohnadresse der Seniorin die Übergabe des vereinbarten Bargeldbetrages sowie mehrerer Gold- und Silbermünzen in Höhe eines mittleren vierstelligen Betrages statt. Als sich die Seniorin an einen Familienangehörigen wandte, bemerkte sie den Betrug, woraufhin die Polizei informiert wurde. Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: Männlich, 45 Jahre alt, 170 cm groß, kräftig, europäisches Aussehen, rundes Gesicht, auffallend glatte Haut; blaue Steppjacke Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Feldmeierbogen, Kastelburgstraße, Mariabrunner Straße und Hirmerweg (Aubing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursachthat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei. www.polizei.bayern.de/muenchen 26.02.2026 Seite 7 | 8 Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat. Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte: • Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen. • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. • Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten. • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen • Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür. 311. Trickbetrug durch falsche Telekommunikationsmitarbeiter – Ottobrunn dre Am Mittwoch, 25.02.2026, gegen 12:30 Uhr, verschafften sich zwei bislang unbekannte Täter Zugang in ein Reihenhaus, in dem eine über 75-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis München wohnt. Sie gaben sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens aus und behaupteten, die Telefonanschlüsse überprüfen zu müssen. Im Anwesen entwendeten die beiden Täter diverse Schmuckstücke im Wert eines mittleren vierstelligen Betrages. Im Anschluss entfernten sich die Täter mit der Beute vom Tatort in unbekannte Richtung. Nachdem die Seniorin das Fehlen der Wertsachen bemerkte, informierte sie unverzüglich die Polizei über den Notruf 110. Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Identifizierung der Täter. Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Täter wurden wie folgt beschrieben: Männlich, 30-40 Jahre, groß, schlank www.polizei.bayern.de/muenchen 26.02.2026 Seite 8 | 8 Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Ranhazweg, Sudetenstraße, Amperweg undOstpreußenstraße (Ottobrunn) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken überprüfen lassen, ob entsprechende Behauptungen der Wahrheit entsprechen. Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wirdfür Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

Datum: 26.02.2026 Quelle: Bayregnews