Meldungen aus dem Polizeipräsidium München
Verkehrsunfall zwischen Pkw und Regionalbahn; zwei Personen verletzt –
Oberhaching win
Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 12:20 Uhr, befuhr ein 80-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Hyundai Pkw die Sauerlacher Straße in Richtung Bahnhof Deisenhofen.
Zur selben Zeit befuhr ein Triebfahrzeugführer mit einem Zug die Bahngleise, kommend vom Bahnhof Deisenhofen in Richtung Sauerlach.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand bog der 80-Jährige nach rechts in die Stefanienstraße ab, um anschließend den dortigen Bahnübergang zu überqueren. Während er sich auf den Gleisen befand, schlossen sich die Bahnschranken. Anschließend kam es zum Zusammenstoß mit dem anfahrenden Zug.
Der 80-Jährige wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Triebfahrzeugführer wurde leicht verletzt.
Am Pkw des 80-Jährigen entstand ein Totalschaden. Zur Beweissicherung wurde dieser in die Verwahrstelle des Polizeipräsidiums München abgeschleppt. Der Triebwagen des Zugs wurde ebenfalls schwer beschädigt und musste geborgen werden. Zudem kam es zu einer Beschädigung der Schrankenanlage des Bahnübergangs, so dass diese nicht mehr funktionsfähig war.
Die weitere Regelung vor Ort übernahmen Mitarbeiter der Deutschen Bahn.
Die Ursache des Unfalls ist Teil der weiteren Ermittlungen, die durch die Münchner Verkehrspolizei geführt werden.
Im Rahmen der Unfallaufnahme vor Ort ergaben sich Hinweise, dass es wenige Stunden zuvor schon zu einem ähnlichen Vorfall gekommen war, bei dem sich die Schranken, trotz eines eingefahrenen Pkw schlossen. Hierbei kam es jedoch zu keiner Gefährdung des Bahnverkehrs.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfall oder dem vorangegangenen Vorfall am Bahnübergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322 in Verbindung zu setzen.
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1602. Einbruch in Wohnung – Bogenhausen win
Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 13:40 Uhr, meldete sich eine 36-Jährige beim Polizeinotruf 110 und gab an, dass bei ihr eingebrochen worden war.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelangte ein unbekannter Täter auf unbekannte Art und Weise in das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses und öffnete die Wohnungstür. Anschließend durchsuchte der Täter sämtliche Räume und flüchtete mit Wertgegenständen im Wert von mehreren tausend Euro in unbekannte Richtung.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat am Donnerstag, 08.10.2026, zwischen 08:00 Uhr und 13:25 Uhr, im Bereich der Brucknerstraße, Brahmsstraße, Richard-Strauss-Tunnel, Zaubzerstraße, Lisztstraße und Mühlbaurstraße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1603. Größerer Polizeieinsatz aufgrund verdächtiger Wahrnehmung – Altstadt win
Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 13:30 Uhr, meldete sich ein Mitteiler beim Polizeinotruf 110 und gab an, im Bereich Neuhauser Straße Ecke Kapellenstraße auf den dort befindlichen Parkbänken einen Mann zu sehen, der mit einer Waffe hantiere.
Da eine Gefährdung für Unbeteiligte nicht auszuschließen war, wurde eine Vielzahl an Polizeistreifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Nur wenige Minuten später konnten zivile Polizeieinsatzkräfte die Person sichern und vorläufig festnehmen.
Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 38-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Dieser wurde anschließend zu einer Polizeiinspektion gebracht.
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Die Waffe konnte vor Ort aufgefunden und sichergestellt werden. Dabei handelt es sich um eine Spielzeugwaffe.
Der 38-Jährige wurde wegen des Führens einer Anscheinswaffe nach dem Waffengesetz angezeigt. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.
Das Kommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1604. Verkehrsunfall zwischen Straßenbahn und Fußgänger; eine Person verletzt
– Ludwigsvorstadt mik
Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 13:45 Uhr, befand sich ein 83-Jähriger mit kroatischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München an der Trambahnhaltestelle „Hauptbahnhof Nord“ .
Zur selben Zeit fuhr die Straßenbahn der Linie 17 in Richtung Amalienburgstraße in die Trambahnhaltestelle „Hauptbahnhof Nord“ ein.
Als der 83-Jährige die Gleise der Straßenbahn in Richtung Hauptbahnhof überquerte, kam es trotz eingeleiteter Notbremsung, zum Zusammenstoß .
Der 83-Jährige stieß mit dem Kopf gegen die rechte Frontseite der Straßenbahn und fiel zu Boden. Hierdurch erlitt er schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Straßenbahnfahrer sowie die Fahrgäste blieben unverletzt.
Während der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Trambahnverkehr. Die Gleise in Richtung Neuhausen waren für ca. eine Stunde gesperrt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1605. Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf durch falschen Arzt –
Haidhausen mik
Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 16:25 Uhr, verständigte eine über 70-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München den Polizeinotruf 110 und teilte mit, dass sie soeben Opfer eines Callcenterbetruges wurde.
Nach aktuellem Ermittlungsstand erhielt die Frau, gegen 13:30 Uhr, einen Anruf einer Callcenterbetrügerin, die sich als Ärztin eines Münchner Klinikums ausgab. Dabei
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behauptete sie, die Tochter der über 70-Jährigen sei schwer erkrankt und jetzt auf eine teure Behandlung angewiesen. Dafür solle die Seniorin eine größere Menge Bargeld bereitstellen.
Die Täterin erkundigte sich detailliert nach Bargeldbeständen und weiteren Wertgegenständen, wie Goldmünzen, Uhren etc. im Besitz der über 70-Jährigen.
Gegen 16:00 Uhr erfolgte dann die Übergabe der Wertsachen an der Wohnadresse an einen Abholer. Dieser entfernte sich im Anschluss fußläufig in unbekannte Richtung.
Nach der Tat bemerkte die Seniorin den Betrug. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Münchner Polizei führten bislang nicht zur Festnahme des Täters.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Abholer wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, schlank; blaue Jeans, schwarze Schirmmütze
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Rosenheimer Straße, Schleibingerstraße, Gallmayerstraße und Rablstraße (Haidhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis der Münchner Polizei:
Die Vorgehensweise der Täterinnen und Täter ist immer ähnlich. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Amtsträger (z.B. Staatsanwalt) oder wie zuletzt auch als Ärzte aus und versuchen ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, die vorhandenen Vermögenswerte zu übergeben. Die Strategien der Täter an Vermögenswerte zu gelangen, sind mindestens genauso vielfältig wie deren erfundene Geschichten. Ein gesundes Misstrauen ist deshalb die beste Prävention.
Ob falsche Ärzte, falsche Polizeibeamte, falsche Staatsanwälte
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf!
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• Grundsätzlich verlangen Krankenhäuser oder Polizei/Staatsanwaltschaften/Gerichte niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung.
• Geben Sie keine vertraulichen Informationen heraus und versuchen Sie die angeblich erkrankte Person direkt zu kontaktieren.
• Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände!
• Wählen Sie im Zweifel immer die Notrufnummer 110, wir sind jederzeit für Sie erreichbar!
1606. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Betäubungsmittelhandel – Westend
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Am Freitag, 02.10.2026, führten Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei zu der Erkenntnis, dass es seit einigen Tagen immer wieder zu Betäubungsmittelhandel im Bereich des Kiliansplatzes kommt. Dabei bot ein bis dato unbekannter Tatverdächtiger, aus seinem BMW Pkw heraus, insbesondere Wiesn-Touristen Betäubungsmittel zum Kauf an.
Wenig später konnten die Beamten der Kriminalpolizei am Kiliansplatz einen 26-jährigen australischen Touristen feststellen, der in einen BMW stieg und das Fahrzeug an derselben Örtlichkeit wenig später wieder verließ .
Der Tourist wurde daraufhin einer Polizeikontrolle unterzogen. Er führte eine geringe Menge Kokain mit sich und gab auf Nachfrage an, dass er das Kokain soeben bei dem zuvor beobachteten Fahrzeugführer erworben habe.
Auch das besagte Fahrzeug und dessen Fahrzeugführer wurden kurze Zeit später einer Polizeikontrolle unterzogen. Bei dem Fahrzeugführer handelt es sich um einen 21-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen, wohnhaft im Landkreis Ebersberg. Bei der Kontrolle konnten ein vierstelliger Bargeldbetrag sowie diverse Gefäße mit konsumfertigem Kokain und Ketamin aufgefunden werden, welche durch die Polizeibeamten beschlagnahmt wurden. Auch die Wohnung des Tatverdächtigen wurde im Anschluss durchsucht.
Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt und wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge angezeigt. Nach Beendigung der polizeilichen Sachbearbeitung wurde er entlassen.
Das Kommissariat 83 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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1607. Versuchtes Raubdelikt; eine Person verletzt – Schwanthalerhöhe scr
Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 21:30 Uhr, passierte ein 49-Jähriger mit irakischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen eine Grünanlage. Dabei führte er eine Umhängetasche mit sich. Dem 49-Jährigen näherte sich ein bislang unbekannter Täter und schlug ihm unvermittelt gegen den Hinterkopf.
Im weiteren Verlauf entstand eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem unbekannten Täter und dem 49-Jährigen, um die Umhängetasche. Während dessen wurde der 49-Jährige durch ein vom Täter mitgeführtes Teppichmesser an mehreren Körperstellen verletzt.
Nachdem der 49-Jährige begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihm ab und flüchtete ohne Tatbeute in unbekannte Richtung. Daraufhin sprach der 49-Jährige eine unbeteiligte Person an, um für ihn den Notruf abzusetzen. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen der Münchner Polizei erbrachten bislang keine Hinweise auf den Täter.
Der 49-Jährige musste zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 24-26 Jahre alt, ca. 170-175 cm groß, afrikanisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare, kurzer schwarzer Dreitagebart; er trug eine lange braune Hose, schwarzes T-Shirt, schwarze Einweghandschuhe an beiden Händen; er war mit einem Messer bewaffnet
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Westendstraße, Theresienhöhe, Schießstättstraße und Schwanthalerstraße (Schwanthalerhöhe) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
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1608. Hinweis der Polizei München zum München Marathon 2026 win
Am Sonntag, 11.10.2026, findet der diesjährige München Marathon statt, bei dem über 40.000 Läuferinnen und Läufer auf mehreren Distanzen teilnehmen. Der Marathon beginnt dabei um 09:00 Uhr am Spiridon-Louis-Ring im Olympiapark und führt u. a. vorbei am Siegestor, dem Sendlinger Tor, durch den Englischen Garten, über die Isar in den Münchner Osten, vorbei am Werksviertel zum Isartor und letztendlich über den Odeonsplatz zurück zum Olympiapark, wo am Olympiasee das Ziel liegt. Geplant ist ein Ende dort gegen 15:20 Uhr.
Nähere Informationen zum Streckenverlauf befinden sich auf der Internetseite des Veranstalters unter:
https://marathonmuenchen.org/der-marathon/
Während der Veranstaltung ist die Laufstrecke vollständig verkehrsfrei, daher kann es in den jeweiligen Stadtteilen zeitweise zu Einschränkungen kommen. In diesem Zusammenhang werden u. a. Straßen gesperrt und frühzeitig Haltverbotszonen eingerichtet. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen zur Gewährleistung eines störungsfreien Verlaufs des Marathons und darum, dass betroffene Fahrzeughalterinnen und -halter ihre Fahrzeuge rechtzeitig aus den temporären Haltverbotszonen entfernen. Sollten sich zur Veranstaltung noch Fahrzeuge in den ausgewiesenen Bereichen befinden, kann es zur Abschleppung der Fahrzeuge kommen.
Von den Straßensperren sind vor allem die Altstadt, die Maxvorstadt, Bogenhausen, Berg am Laim, Au-Haidhausen, Schwabing und der Englische Garten betroffen. Dabei sind z.
B. die Leopoldstraße, die Ludwigstraße, der Odeonsplatz und der Bereich um den Marienplatz bis zum Sendlinger Tor zwischen 08:00 und 16:00 Uhr gesperrt.
Aus diesem Grund empfehlen wir, wenn möglich, das Auto am Sonntag stehen zu lassen und auf den öffentlichen Nahverkehr auszuweichen. Hierbei sind jedoch die Einschränkungen bei Bus und Tram zu beachten. Nähere Informationen dazu gibt es durch die MVG unter
https://www.mvg.de/verbindungen/betriebsmeldungen/2026-10-11-muenchen- marathon.html.
Für alle, die mit dem Auto unterwegs sind, empfehlen wir, die Laufstrecke möglichst weiträumig zu umfahren und etwaige Verzögerungen einzuplanen bzw. Verständnis für diese zu haben.
Zur Sicherung der Veranstaltung und Gewährleistung eines möglichst störungsfreien Straßenverkehrs werden am Sonntag neben den Ordnungskräften des Veranstalters auch viele Polizeibeamte im Einsatz sein. Bei Fragen stehen diese vor Ort zur Verfügung.