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Körperverletzung am Hauptbahnhof München

Einsätze der Bundespolizei am letzten Juli-Wochenende Vorführung eines Tatverdächtigen München – Am Wochenende (25./26. Juli) kam es sowohl am Hauptbahnhof als auch am Ostbahnhof zu Körperverletzungen. Am Ostbahnhof setzte ein Unbekannter dabei Pfefferspray ein, während am Hauptbahnhof ein Streit um ein Hausverbot eskalierte. * Pfefferspray am Ostbahnhof Am Samstagmorgen (25. Juli) kam es am Ostbahnhof gegen 5:40 Uhr zu einer gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei bislang unbekannten Männern und einer 21-jährigen Frau. Der Begleiter einer 21-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen und ein Unbekannter gerieten in Streit. Im weiteren Verlauf griff der Täter zu einem Pfefferspray und sprühte es in Richtung der Frau und ihres Begleiters. Der unbekannte Tatverdächtige hat sich im Anschluss vom Tatort entfernt. Im Anschluss kam es zwischen der Ukrainerin und ihrem Begleiter ebenfalls zu einer Auseinandersetzung. Der unbekannte Begleiter soll persönliche Gegenstände der ukrainischen Staatsangehörigen, die sie ihm zuvor gegeben hatte, nicht wieder zurückgegeben haben. In der Folge kam es zu einem Handgemenge, bei dem die Beteiligten sich gegenseitig schlugen und schubsten. Ihr Begleiter entfernte sich daraufhin unerkannt vom Tatort, die 21-Jährige suchte eigenständig die Bundespolizei auf. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei der jungen Frau einen Wert von 1,72 Promille. Infolge des Pfefferspray-Einsatzes erlitt sie Atembeschwerden, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Eine ärztliche Behandlung lehnte sie ab. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau auf freien Fuß gesetzt. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Unterschlagung.   ** Gewaltsame Auseinandersetzung in Lebensmittelgeschäft Am Sonntagvormittag (26. Juli) ist es gegen 09:15 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft am Hauptbahnhof München zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen. Ein 50-jähriger rumänischer Staatsbürger hielt sich in dem Laden im Zwischengeschoss auf, obwohl er ein Hausverbot hatte. Als ein 63-jähriger Ladenmitarbeiter darauf aufmerksam wurde und den Mann aufforderte, den Laden zu verlassen, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der 50-Jährige weigerte sich zu gehen und begann, den Angestellten zu treten. Bei der folgenden gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzung soll der 63-Jährige mit einem Einkaufskorb zugeschlagen haben. Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit konnten die Situation beobachten und trennten die beiden Männer voneinander. Sowohl der Deutsche als auch der Rumäne blieben unverletzt. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Sachverhalt vor Ort auf und nahmen die Personen mit zur Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 63-Jährige auf freien Fuß belassen. Der rumänische Staatsangehörige wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Bundespolizei ermittelt wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung sowie Hausfriedensbruchs.

Datum: 27.07.2026 Quelle: Bayregnews