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Kirchweihmarkt in Freilassing

16s nachgedacht Bayern Regional News Kirchweih in Freilassing: Zwei Tage für Tradition, Begegnungen und einen ausgiebigen Marktbummel Am Kirchweihsonntag und Kirchweihmontag wird die Innenstadt zum Treffpunkt – Bayern Regional News fragt nach Vorfreude, Erinnerungen und Wünschen Freilassing. Ein gemütlicher Spaziergang zwischen Marktständen, der Duft von gebrannten Mandeln und die Gelegenheit, unterwegs mit Bekannten ins Gespräch zu kommen: Der Kirchweihmarkt bringt auch in diesem Herbst wieder ein Stück gelebte Markttradition in die Freilassinger Innenstadt. Am Sonntag, 18. Oktober, und Montag, 19. Oktober 2026, bieten nach Angaben der Stadt rund 100 Fieranten ihre Waren an. Damit stehen zwei Tage bevor, die Gelegenheit zum Einkaufen, Entdecken und Wiedersehen bieten. Für Bayern Regional News stehen dabei besonders die Menschen im Mittelpunkt: Wer kommt zum Kirchweihmarkt? Worauf freuen sich die Besucherinnen und Besucher? Welche Erinnerungen verbinden sie mit früheren Jahren? Und was muss ein solcher Markt heute bieten, damit auch die nächste Generation gerne wiederkommt? Die wichtigsten Informationen für den Besuch Am Kirchweihsonntag ist der Markt von 10 bis 18.30 Uhr, am Kirchweihmontag von 8 bis 18.30 Uhr geöffnet. Zusätzlich können die Einzelhandelsgeschäfte am Sonntag zwischen 12.30 und 17.30 Uhr öffnen. Der verkaufsoffene Sonntag betrifft die teilnehmenden Geschäfte; die Marktstände haben ihre eigenen, längeren Öffnungszeiten. Das Marktgebiet umfasst die Hauptstraße, die Gewerbegasse, die Lindenstraße zwischen Sebastianigasse und Goldschmiedgasse sowie den Fürstenweg zwischen Wolf-Dietrich-Straße und Lindenstraße. Wer den Markt besuchen möchte, kann seinen Rundgang damit gut mit einem Besuch im örtlichen Einzelhandel verbinden. Vielleicht steht bereits ein bestimmter Einkauf auf dem Zettel. Vielleicht geht es aber auch einfach darum, einmal ohne großen Zeitdruck zu schauen, was sich entdecken lässt. Was den Kirchweihmarkt besonders machen kann Ein Markt lebt von seinem Angebot. Seine Atmosphäre entsteht jedoch ebenso durch die Menschen, die ihn besuchen und gestalten. Händlerinnen und Händler erklären ihre Waren, Besucher vergleichen und überlegen, und zwischen zwei Einkäufen ergibt sich ein Gespräch. Gerade darin liegt eine Stärke solcher Veranstaltungen: Man muss nichts Bestimmtes vorhaben, um daran teilzunehmen. Ein kurzer Rundgang ist genauso möglich wie ein längerer Aufenthalt mit Familie oder Freunden. Auch wer nichts kauft, kann die Gelegenheit nutzen, wieder einmal durch die Innenstadt zu gehen und bekannte Gesichter zu treffen. Dabei hat jeder seine eigenen Erwartungen. Für die einen gehört etwas Süßes zum Kirchweihbesuch. Andere suchen einen praktischen Gebrauchsgegenstand, ein kleines Geschenk oder eine Besonderheit, die ihnen im Alltag bisher noch nicht begegnet ist. Wieder andere kommen vor allem wegen der Geselligkeit. Welche dieser Erwartungen der diesjährige Freilassinger Markt erfüllt, wird sich an den beiden Tagen zeigen. Genau darüber möchte Bayern Regional News mit den Menschen sprechen. Ein Blick zurück: Kirchweih als Fest mit religiösen Wurzeln Der Begriff Kirchweih erinnert ursprünglich an die Weihe einer Kirche und den jährlich wiederkehrenden Gedenktag dieses Ereignisses. Aus der kirchlichen Feier entwickelten sich vielerorts auch weltliche Zusammenkünfte mit Handel und geselligem Beisammensein. In Altbayern ist der dritte Sonntag im Oktober als gemeinsamer Kirchweihtermin verbreitet; im Volksmund ist dafür auch die Bezeichnung „Allerweltskirta“ bekannt. Damit verbindet sich mit der Kirchweih eine Geschichte, die über den heutigen Einkaufsbummel hinausreicht. Sie steht für einen Anlass, zu dem Menschen zusammenkommen, ihren Alltag unterbrechen und gemeinsam einen besonderen Tag verbringen. Wie diese Tradition erlebt wird, unterscheidet sich allerdings von Ort zu Ort und von Familie zu Familie. Manche verbinden damit vor allem einen Marktbesuch, andere ein gemeinsames Essen, kirchliche Bräuche oder Erinnerungen an ihre Kindheit. Freilassinger Markttradition ist auch in älteren Veröffentlichungen dokumentiert Ein konkreter Blick in die Freilassinger Vergangenheit findet sich im Stadtjournal vom September und Oktober 2010. Bereits damals wurde der Kirchweihmarkt für Sonntag und Montag angekündigt: am 17. und 18. Oktober, ebenfalls mit Marktzeiten bis 18.30 Uhr und einem zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntag. Das zeigt, dass die heute vertraute Verbindung aus zweitägigem Markt und Sonntagsöffnung schon vor 16 Jahren zum Freilassinger Veranstaltungskalender gehörte. Auch für 2025 dokumentierte die Stadt einen zweitägigen Kirchweihmarkt. Damals wurden 108 Fieranten angekündigt. Die Marktbereiche lagen bereits in denselben Straßen, die auch für 2026 genannt werden. Diese belegten Rückblicke erzählen von Kontinuität. Die persönliche Geschichte des Marktes steckt aber ebenso in den Erinnerungen seiner Besucher und Beschicker: im ersten Besuch mit den Eltern, in einem besonderen Kauf oder in der Begegnung mit Menschen, die man sonst nur selten sieht. Bayern Regional News möchte deshalb auch diese Erinnerungen sammeln. Wer besitzt noch ältere Fotos? Wer weiß, welche Stände früher unbedingt dazugehört haben? Und wer kann erzählen, wie sich der Kirchweihmarkt im Laufe der Jahre verändert hat? Was ist geblieben – und was wünschen sich die Menschen heute? Die Frage nach früher ist auch eine Frage nach der Zukunft. Welche Eigenschaften machen den Kirchweihmarkt unverwechselbar? Ist es die Mischung der Waren, die persönliche Beratung, ein vertrauter Stand oder das gemeinsame Schlendern durch die Stadt? Ein Rückblick muss dabei nicht bedeuten, dass früher grundsätzlich alles besser gewesen sei. Er kann helfen, genauer hinzusehen: Was hat sich bewährt? Was fehlt inzwischen? Welche neuen Angebote könnten den Markt bereichern? Gerade jüngere Besucherinnen und Besucher bringen möglicherweise andere Wünsche mit als Menschen, die seit Jahrzehnten kommen. Für Familien können überschaubare Ausgaben und ein angenehmer Aufenthalt wichtig sein. Ältere Menschen achten vielleicht stärker auf erreichbare Wege und Möglichkeiten, zwischendurch eine Pause einzulegen. Andere wünschen sich vor allem ein abwechslungsreiches Warenangebot. Welche Punkte tatsächlich besonders zählen, sollen die Freilassingerinnen und Freilassinger selbst sagen. Zwischen Vorfreude und dem Blick auf den Geldbeutel Zu einem ehrlichen Bericht gehört auch die Frage, was sich Besucher leisten können und möchten. Wer mit mehreren Personen unterwegs ist, überlegt möglicherweise genauer, welche Einkäufe und kleinen Extras ins Budget passen. Umso interessanter ist der Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis: Finden die Menschen etwas, das sie überzeugt? Werden Preise verständlich ausgewiesen? Gibt es Angebote für unterschiedliche Geldbeutel? Und verlassen die Gäste den Markt mit dem Gefühl, einen schönen Tag verbracht zu haben? Gleichzeitig stehen hinter jedem Stand Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit Handel und Verkauf verdienen. Wie sie den Markt erleben, welche Artikel gefragt sind und welche Herausforderungen sie sehen, gehört ebenso zur Geschichte dieser beiden Tage. Bayern Regional News möchte deshalb die Perspektiven von Kundschaft und Fieranten zusammenbringen. Welche Bedeutung hat der Markt für die Innenstadt? Der Kirchweihmarkt bietet die Gelegenheit, Freilassing als Einkaufs- und Begegnungsort zu erleben. Besonders die Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag kann für teilnehmende Geschäfte ein Anlass sein, mit zusätzlichen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Ob daraus auch mehr Kundschaft und zufriedenstellende Umsätze entstehen, lässt sich erst im Anschluss beurteilen. Eine belebte Straße allein beantwortet diese Frage noch nicht. Interessant wird deshalb sein: Bleiben die Menschen länger in der Innenstadt? Besuchen sie neben den Marktständen auch die Geschäfte? Nutzen sie gastronomische Angebote? Und was könnte sie dazu bewegen, auch außerhalb besonderer Veranstaltungen wiederzukommen? Solche Fragen reichen über das Kirchweihwochenende hinaus. Sie betreffen die Zukunft einer Innenstadt, in der sich Einkaufen, Aufenthalt und gesellschaftliches Leben ergänzen sollen. Verkehr und Anreise: Das sollten Besucher und Anwohner beachten Während der Marktzeiten ist in Hauptstraße, Lindenstraße, Gewerbegasse, Florianigasse, Jahnstraße und Fürstenweg kein Fahrzeugverkehr möglich. Das gilt auch für Anlieger. Die Stadt bittet darum, Fahrzeuge bis spätestens Samstag, 17. Oktober, um 15.30 Uhr außerhalb des Marktgebiets abzustellen. Am Montag wird der Stadtbus über Bahnhof, den Kreisverkehr Reichenhaller Straße/Rupertusstraße, Rupertusstraße und Augustiner Straße umgeleitet, auch in Gegenrichtung. Die Haltestellen in der Lindenstraße entfallen an diesem Tag. Für einen entspannten Besuch empfiehlt es sich, etwas zusätzliche Zeit einzuplanen und die örtlichen Hinweise zu beachten. Auch die Erfahrungen der Anwohner gehören zur späteren Bilanz: Funktioniert die Information? Sind notwendige Wege ausreichend berücksichtigt? Und gelingt das Miteinander während der Markttage? Bayern Regional News fragt nach: Wer geht auf die Kirchweih? Zum bevorstehenden Markt möchten wir die Meinungen unserer Leserinnen und Leser hören. Die folgenden Fragen sind ein Aufruf zur Teilnahme; Umfrageergebnisse liegen noch nicht vor. 1. Seid ihr in diesem Jahr dabei? - Ja, am Kirchweihsonntag. - Ja, am Kirchweihmontag. - Ich möchte an beiden Tagen vorbeischauen. - Ich entscheide spontan. - Nein, diesmal nicht – weshalb? 2. Worauf freut ihr euch besonders? Geht es euch um die Marktstände, um etwas Gutes zum Essen, um einen Einkaufsbummel oder vor allem darum, Freunde und Bekannte zu treffen? Was gehört für euch unbedingt zu einem gelungenen Kirchweihtag? 3. Was hofft ihr auf dem Markt zu finden? Sucht ihr etwas Bestimmtes für den Haushalt, ein Geschenk, eine besondere Kleinigkeit oder ein gutes Angebot? Gibt es einen Artikel oder einen Stand, nach dem ihr jedes Jahr Ausschau haltet? 4. Mit wem besucht ihr die Kirchweih? Kommt ihr mit der Familie, mit Freunden, als Paar oder lieber allein? Ist der gemeinsame Marktbesuch bei euch bereits eine feste Tradition? 5. Welche Erinnerungen habt ihr an frühere Jahre? Wie habt ihr den Freilassinger Kirchweihmarkt als Kinder erlebt? Was durfte damals nicht fehlen? Welche Begegnung oder welcher Einkauf ist euch besonders in Erinnerung geblieben? 6. Wie beurteilt ihr Angebot und Preise? Was erwartet ihr von einem fairen Marktangebot? Welche Ausgaben plant ihr ungefähr ein? Und gibt es etwas, bei dem ihr inzwischen bewusster überlegt, ob ihr es kauft? 7. Was könnte verbessert werden? Wünscht ihr euch mehr Abwechslung, mehr regionale Produkte, zusätzliche Sitzmöglichkeiten oder bessere Informationen? Was würde den Besuch für Familien, ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität angenehmer machen? 8. Nutzt ihr auch den verkaufsoffenen Sonntag? Verbindet ihr den Marktbesuch mit einem Einkauf in den Freilassinger Geschäften? Oder bleibt euer Rundgang hauptsächlich auf die Marktstände beschränkt? 9. Und falls ihr nicht kommt: Was hält euch davon ab? Fehlt euch die Zeit, spricht euch das Angebot nicht an oder gibt es andere Gründe? Auch diese Rückmeldungen sind wichtig, um ein vollständigeres Bild zu bekommen. Auch Fieranten, Geschäftsleute und Anwohner sind gefragt Bayern Regional News interessiert sich ebenso für die Menschen, die den Markt möglich machen oder unmittelbar mit ihm leben. Seit wann kommen die Beschicker nach Freilassing? Was schätzen sie am Standort? Welche Veränderungen haben sie über die Jahre beobachtet? Wie erleben die Geschäfte den zusätzlichen Betrieb? Und welche Rückmeldungen haben Anwohner zur Organisation? Erst aus diesen unterschiedlichen Blickwinkeln entsteht ein Bericht, der mehr zeigt als volle Einkaufstaschen oder einen gut besuchten Straßenzug. Bayern Regional News bleibt auf alle Fälle dran Der Kirchweihmarkt soll Gelegenheit für schöne Begegnungen, gute Gespräche und neue Entdeckungen bieten. Wie die beiden Tage tatsächlich verlaufen und welche Eindrücke bleiben, möchten wir weiter verfolgen. Bayern Regional News bleibt auf alle Fälle an den Themen rund um die Freilassinger Kirchweih dran. Wir interessieren uns für die Vorfreude ebenso wie für die Erfahrungen nach dem Besuch, für gelungene Angebote ebenso wie für begründete Kritik und Verbesserungsvorschläge. Jetzt seid ihr gefragt: Wer geht am Sonntag oder Montag auf den Freilassinger Kirchweihmarkt? Worauf freut ihr euch am meisten – und was hofft ihr dort zu finden? Schreibt uns auch eure Erinnerungen an die Kirchweih von früher. Bayern Regional News – Unabhängig. Regional. Vor Ort.

Datum: 16.10.2026 Quelle: Bayregnews