Faschingszug in Freilassing
🎠Fasching in Freilassing – Wenn der Rathausplatz bebt! 🎉
In Freilassing war es endlich soweit – der Ausnahmezustand wurde offiziell ausgerufen! Punkt 14 Uhr fiel der Startschuss für den allerersten Faschingszug des Jahres. Und was sollen wir sagen? Schon die ersten Fußgruppen hatten mehr Energie als drei Tassen Espresso auf nüchternen Magen!
Mit Pauken, Trompeten, Trillerpfeifen und jeder Menge „Helau!“ und „Alaaf!“ bewegte sich der kunterbunte Lindwurm Richtung Rathausplatz. Piraten enterten die Straße, Prinzessinnen winkten königlich vom Straßenrand, Cowboys suchten ihre Pferde (vermutlich an der nächsten Getränkebude), und sogar das ein oder andere Einhorn wurde gesichtet – flauschig, glitzernd und vermutlich leicht fröstelnd.
Gesungen wurde in allen Tonlagen – manche trafen sogar die richtige. Geschrien wurde sowieso. Und gelacht? Durchgehend! Ganz Freilassing schien auf den Beinen zu sein. Man hatte das Gefühl: Selbst die Wolken am Himmel grinsten ein bisschen mit.
Am Rathausplatz wartete man bereits gespannt auf den legendären Gaudizug. Und als die ersten Wagen einrollten, war klar: Jetzt geht’s erst richtig los! Konfetti flog durch die Luft, Bonbons segelten in hohem Bogen über die Köpfe hinweg, und irgendwo versuchte jemand vergeblich, sein Huhn-Kostüm wieder einzufangen, das vom Wind erfasst wurde.
Dann übernahm der DJ das Kommando – und zwar mit voller Wucht! Der Rathausplatz verwandelte sich in eine einzige Tanzfläche. Egal ob Gardekleid, Clownsnase oder Wikingerhelm – es wurde getanzt, als gäbe es kein Morgen. Geschunkelt wurde sowieso. Getränke wurden gehoben, Gläser klirrten, und spätestens beim dritten Faschingshit sang wirklich jeder mit. Laut. Sehr laut.
Bis 20 Uhr hielt die närrische Hochstimmung an. Acht Stunden Ausnahmezustand, acht Stunden pure Lebensfreude. Doch wie jedes schöne Märchen hatte auch dieser Tag ein Ende. Langsam leerten sich die Straßen, die Konfetti-Schlachtfelder blieben zurück – stille Zeugen eines großartigen Tages.
Aber eines ist sicher: Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist jetzt schon riesig. Die Kostüme werden vermutlich noch ausgefallener, die Musik noch lauter – und die Stimmung sowieso nicht zu toppen.
Bis dahin heißt es: Erinnerungen sammeln, Fotos sortieren und vielleicht schon mal überlegen, ob man nächstes Jahr als Flamingo, Ritter oder doch wieder als Einhorn geht.
Euer Team von Bayern Regional News sagt:
Macht es gut, bleibt gesund – und bleibt vor allem närrisch! đźŽâś¨