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Die Europa Union bei Landrat Koller vorgestellt

Bayern Regional News Europa Union Berchtesgadener Land zu Besuch bei Landrat Michael Koller Europa beginnt vor der eigenen Haustür Bad Reichenhall/Berchtesgadener Land. Europa lebt von Menschen, die miteinander sprechen, Verbindungen aufbauen und Freundschaften über Landesgrenzen hinweg pflegen. Wie wichtig dieses Engagement auch auf regionaler Ebene ist, zeigt der Besuch der Vorstandschaft der Europa-Union Berchtesgadener Land bei Landrat Michael Koller in Bad Reichenhall. Der Landkreis bezeichnete das Treffen in seiner Veröffentlichung als Zeichen der Wertschätzung. Damit rückt eine Vereinigung in den Mittelpunkt, die sich seit Jahrzehnten für europäische Verständigung und das Miteinander der Menschen einsetzt. Zum Vorstand der Europa-Union Berchtesgadener Land gehört auch der stellvertretende Vorsitzende Manfred Weißenberger. Seine Funktion ist zugleich Teil einer ehrenamtlichen Struktur, ohne die eine solche Vereinigung ihre Arbeit kaum dauerhaft leisten könnte. Hinter Begegnungen, Veranstaltungen und internationalen Kontakten stehen Menschen, die Zeit aufbringen, Verantwortung übernehmen und Verbindungen auch dann weiterpflegen, wenn sie gerade nicht im öffentlichen Mittelpunkt stehen. Der Besuch beim Landrat bietet deshalb Anlass, über die aktuelle Begegnung hinauszublicken: auf die Geschichte der Europa-Union, auf die deutsch-polnische Freundschaft des Landkreises und auf die Frage, wie europäische Zusammenarbeit für kommende Generationen lebendig bleiben kann. Ein Besuch mit regionaler Bedeutung Michael Koller steht seit dem 1. Mai 2026 an der Spitze des Landkreises Berchtesgadener Land. Das Landratsamt in Bad Reichenhall ist damit ein wichtiger Ansprechpartner für Vereinigungen, deren Arbeit das gesellschaftliche Leben im gesamten Landkreis berührt. Dazu gehört auch die Europa-Union mit ihrem grenzüberschreitenden Anliegen. Das Zusammentreffen von Vereinsvorstand und Landkreisführung lässt sich als Zeichen dafür verstehen, dass europäisches Engagement auch auf kommunaler Ebene Aufmerksamkeit verdient. Die großen politischen Entscheidungen werden zwar häufig in nationalen Hauptstädten, in Brüssel oder in Straßburg getroffen. Ob daraus aber Vertrauen und gegenseitiges Verständnis entstehen, entscheidet sich ebenso bei persönlichen Begegnungen. Gerade ein Landkreis an der Grenze zu Österreich bietet dafür zahlreiche Anknüpfungspunkte. Für Menschen im Berchtesgadener Land gehören Beziehungen über die Staatsgrenze hinweg zum Alltag: durch Arbeit, Schule, Einkauf, Kultur, Freizeit und familiäre Verbindungen. Europa ist hier auch eine Frage des täglichen Zusammenlebens. Die europäische Idee nach dem Krieg Die Geschichte der Europa-Union Deutschland reicht bis in die unmittelbare Nachkriegszeit zurück. Am 9. Dezember 1946 wurde sie in Syke bei Bremen gegründet. Als unabhängige, überparteiliche Organisation setzt sie sich für europäische Zusammenarbeit ein. Ihre Entstehung gehört damit in eine Zeit, in der die Erfahrungen von Krieg, Zerstörung und nationaler Feindschaft noch unmittelbar gegenwärtig waren. Aus dieser historischen Erfahrung erwuchs die Überzeugung, dass dauerhafter Frieden Zusammenarbeit braucht. Menschen sollten einander kennenlernen, gemeinsame Interessen erkennen und Konflikte durch Verständigung lösen. Dieser Gedanke hat bis heute Bedeutung. Politische Verträge schaffen einen Rahmen. Eine persönliche Freundschaft, ein Besuch bei einer Gastfamilie oder eine gemeinsame Erfahrung können diesen Rahmen mit Leben füllen. Wer Menschen in einem anderen Land persönlich kennt, begegnet pauschalen Vorurteilen mit eigenen Erinnerungen und Erfahrungen. Seit 1975 im Berchtesgadener Land verwurzelt Auch im Berchtesgadener Land besitzt die Europa-Union eine lange Geschichte. Das Freilassinger Stadt Journal nennt das Jahr 1975 als Gründungsjahr des Kreisverbandes. Damit reicht die regionale Arbeit inzwischen mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte der frühere Landtagsabgeordnete Franz Xaver Werkstetter aus Freilassing. Ein solcher Zeitraum umfasst mehrere Generationen. Mitglieder und Verantwortliche wechseln, politische Rahmenbedingungen verändern sich und neue Herausforderungen kommen hinzu. Das Anliegen, Menschen über Grenzen hinweg miteinander zu verbinden, bleibt jedoch bestehen. Franz Xaver Werkstetter ist dabei auch wegen seines Beitrags zur Partnerschaft mit dem polnischen Landkreis Bełchatów von Bedeutung. Die Bavariathek des Hauses der Bayerischen Geschichte führt ihn als Mitinitiator dieser Landkreispartnerschaft. Damit verbindet sich die Geschichte des Kreisverbandes mit einer konkreten internationalen Beziehung, die bis heute zum Berchtesgadener Land gehört. Die Freundschaft mit Bełchatów Die offizielle Partnerschaft zwischen dem Berchtesgadener Land und dem Landkreis Bełchatów besteht seit 2007. Sie soll die gegenseitigen Beziehungen fördern, insbesondere in kulturellen, wirtschaftlichen und sportlichen Bereichen. Das Landratsamt hebt in seiner Darstellung auch die Bedeutung des regelmäßigen Schüleraustauschs hervor und würdigt dafür die Europa-Union Berchtesgadener Land sowie die Maria-Ward-Realschule St. Zeno in Bad Reichenhall. An einer solchen Partnerschaft lässt sich erkennen, was europäische Verständigung praktisch bedeuten kann: eine Reise in eine zunächst unbekannte Region, Begegnungen mit Gleichaltrigen und Einblicke in einen anderen Alltag. Besonders für Jugendliche kann ein Austausch den Blick erweitern. Aus einem Land auf der Karte wird ein Ort mit bekannten Gesichtern. Aus anfänglicher Unsicherheit können Gespräche, gemeinsame Erlebnisse und längerfristige Kontakte entstehen. Eine fremde Sprache wird dabei zur Gelegenheit, sich trotzdem zu verständigen. Dass solche Begegnungen immer wieder vorbereitet und ermöglicht werden müssen, macht ihre ehrenamtliche Grundlage deutlich. Kontinuität entsteht durch verlässliche Ansprechpartner, die Kontakte halten und Verantwortung weitertragen. Manfred Weißenberger engagiert sich für den Schüleraustausch Ein besonderes Anliegen der Europa-Union Berchtesgadener Land ist der Austausch zwischen jungen Menschen aus Polen und der Maria-Ward-Realschule St. Zeno in Bad Reichenhall. Dafür engagiert sich der stellvertretende Vorsitzende Manfred Weißenberger mit viel persönlichem Einsatz. Er hilft dabei, dass aus einer internationalen Partnerschaft konkrete Begegnungen werden: mit gemeinsamen Erlebnissen, persönlichen Gesprächen und Einblicken in das Leben der jeweils anderen. Nach den für diesen Bericht vorliegenden ergänzenden Angaben kommen jährlich Schülerinnen und Schüler aus Polen nach Bad Reichenhall. Während ihres Aufenthalts wohnen sie bei Gastfamilien. Dort lernen sie den Alltag unmittelbar kennen: beim gemeinsamen Essen, bei Gesprächen und beim Zusammenleben mit ihren Gastgebern. Die Gasteltern leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Austausch. Sie öffnen ihr Zuhause und schaffen Raum für persönliche Kontakte, die weit über ein gewöhnliches Reiseprogramm hinausgehen können. Der stellvertretende Vorsitzende Manfred Weißenberger lässt sich für die Besuche immer wieder abwechslungsreiche Programmpunkte einfallen. Die jungen Gäste sollen die Region kennenlernen und zugleich genügend Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Zu den Unternehmungen zählen beispielsweise eine Schifffahrt auf dem Königssee, eine Fahrt mit der Bergbahn auf den Predigtstuhl, Museumsbesuche oder ein Ausflug in die benachbarte Stadt Salzburg. Solche gemeinsamen Erlebnisse können helfen, anfängliche Zurückhaltung und sprachliche Unsicherheiten zu überwinden. Bei einem Ausflug entstehen Gespräche oft ganz nebenbei. Man entdeckt Gemeinsamkeiten, hilft einander beim Verstehen und sammelt Erinnerungen, die mit den Menschen und der Region verbunden bleiben. Zum Besuchsprogramm gehört nach den ergänzenden Angaben auch ein von Manfred Weißenberger organisiertes Grillfest in der Kaserne in Bad Reichenhall beim Gebirgsjägerbataillon 231. Das gesellige Zusammensein bietet einen weiteren Rahmen für Begegnungen. Abseits von Unterricht und Ausflügen bleibt Zeit, sich auszutauschen und den Aufenthalt gemeinsam zu erleben. Hinter einem solchen Programm steckt viel Vorbereitung. Ausflugsmöglichkeiten müssen ausgewählt, Termine abgestimmt und unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden. Gerade darin zeigt sich der Wert des persönlichen Engagements: Ein gelungener Austausch braucht Menschen, die sich kümmern und den Besuch mit Aufmerksamkeit gestalten. Manfred Weißenberger trägt als stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union Berchtesgadener Land dazu bei, die deutsch-polnische Freundschaft für junge Menschen erlebbar zu machen. Gemeinsam mit der Schule, den Gastfamilien und weiteren Beteiligten schafft er Gelegenheiten, bei denen gegenseitiges Verständnis wachsen kann. Die Bedeutung der Vorstandsarbeit Auch frühere Berichte über den Schüleraustausch nennen Manfred Weißenberger als stellvertretenden Vorsitzenden. In der Berichterstattung über einen Besuch polnischer Schülerinnen und Schüler wurde er gemeinsam mit dem ebenfalls als stellvertretenden Vorsitzenden bezeichneten David Dziedziol bei der Begrüßung erwähnt. Damit wird sein Name auch im Zusammenhang mit einer konkreten Begegnung innerhalb der deutsch-polnischen Partnerschaft sichtbar. Die Bedeutung solcher Vorstandsarbeit erschließt sich häufig erst beim genaueren Hinsehen. Ein Verein braucht Menschen, die Veranstaltungen begleiten, Absprachen ermöglichen und für das gemeinsame Anliegen erreichbar bleiben. Ebenso braucht er die Bereitschaft, Verantwortung zwischen mehreren Schultern zu teilen. Der stellvertretende Vorsitzende Manfred Weißenberger steht innerhalb dieser Struktur für die personelle Verantwortung im Kreisverband. Dabei bleibt die europäische Vereinsarbeit eine gemeinsame Aufgabe des Vorstandes, der Mitglieder und der jeweiligen Partner. Vergangenheit bewahren und neue Generationen erreichen Die lange Geschichte der Europa-Union Berchtesgadener Land wirft auch eine Zukunftsfrage auf: Wie lässt sich das über Jahrzehnte gewachsene Engagement weitergeben? Erfahrungen älterer Mitglieder können dabei ebenso wertvoll sein wie die Ideen jüngerer Menschen. Wer frühere Begegnungen miterlebt hat, kann erzählen, wie Kontakte entstanden sind und welche Hindernisse überwunden werden mussten. Junge Menschen bringen wiederum eigene Fragen mit: zu ihrer beruflichen Zukunft, zu Ausbildungsmöglichkeiten, zu gesellschaftlicher Teilhabe und zu einem friedlichen Zusammenleben. Für die weitere Entwicklung bieten sich deshalb unterschiedliche Möglichkeiten an: persönliche Gesprächsveranstaltungen, Begegnungen zwischen Schulen, öffentlich zugängliche Rückblicke auf die Vereinsgeschichte oder gemeinsame Projekte mit Partnern im Ausland. Das sind mögliche Ansätze für die Zukunft; konkrete neue Beschlüsse aus dem Besuch beim Landrat sind damit nicht verbunden. Entscheidend ist, Menschen einen Zugang zu eröffnen. Wer mitmachen möchte, sollte erfahren können, welche Aufgaben anstehen und wie sich auch mit begrenzter Zeit ein Beitrag leisten lässt. Der Schüleraustausch verbindet Vergangenheit und Zukunft der Landkreispartnerschaft. Was frühere Verantwortliche aufgebaut haben, wird durch neue Begegnungen weitergetragen. Jede Schülergruppe bringt eigene Eindrücke mit nach Hause: von der Landschaft, vom gemeinsamen Programm und vor allem von den Menschen, denen sie begegnet ist. Europäische Verständigung braucht das Ehrenamt Der Besuch der Vorstandschaft bei Landrat Michael Koller lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Arbeit, deren Wirkung häufig über lange Zeit wächst. Eine internationale Partnerschaft wird durch wiederholte Begegnungen belastbar. Vertrauen braucht Verlässlichkeit, und Verlässlichkeit braucht Menschen, die sich kümmern. Für die Europa-Union Berchtesgadener Land, ihren Vorstand und den stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Weißenberger liegt darin eine fortdauernde Aufgabe: den europäischen Gedanken vor Ort sichtbar und zugänglich zu halten. Der Rückblick zeigt, wie viel dafür bereits aufgebaut wurde: vom Engagement der Gründungsmitglieder über die Partnerschaft mit Bełchatów bis zu Begegnungen zwischen jungen Menschen. Die Zukunft wird davon abhängen, ob sich weiterhin Menschen finden, die diese Verbindungen pflegen und neue Kontakte ermöglichen. Bayern Regional News bleibt am Ball Bayern Regional News nimmt sich auch weiterhin der Arbeit der Europa-Union Berchtesgadener Land und des deutsch-polnischen Schüleraustauschs an. Wir begleiten das Engagement des stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Weißenberger sowie der Schule, der Gastfamilien und aller Beteiligten und berichten über neue Begegnungen, Aktionen und Entwicklungen. Denn Menschen, die internationale Freundschaft mit Leben füllen, verdienen Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit. Bayern Regional News bleibt für Sie dran – unabhängig, regional und vor Ort.

Datum: 16.10.2026 Quelle: Bayregnews