Aus dem Polizeipräsidium München
Gefährliche Körperverletzung in U-Bahn – Milbertshofen-Am Hart sce
Am Samstag, 17.10.2026, gegen 03:00 Uhr, befand sich ein 36-Jähriger mit kroatischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München in einer U-Bahn der Linie U2 in Richtung Feldmoching.
Am Hauptbahnhof stiegen zwei bislang unbekannte Männer und eine bislang unbekannte Frau zu, welche sich anschließend sehr lautstark verhielten. Der 36-Jährige forderte sie daraufhin auf, sich etwas ruhiger zu verhalten. Kurz vor der U-Bahnstation „Am Hart“ griffen die drei Personen den 36-Jährigen unvermittelt an. Dabei schlugen sie ihm mehrfach mit den Fäusten gegen den Kopf und traten gegen seinen Kopf und Oberkörper.
An der U-Bahnstation „Am Hart“ verließen die drei Tatverdächtigen die U-Bahn und entfernten sich in unbekannte Richtung.
Ein Zeuge, der Teile der Auseinandersetzung beobachtet hatte, verließ gemeinsam mit dem 36-Jährigen an der U-Bahnstation „Dülferstraße“ die U-Bahn und verständigte die Polizei und den Rettungsdienst.
Der 36-Jährige wurde bei dem Angriff verletzt und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die weiteren Ermittlungen wegen der gefährlichen Körperverletzung führt das Kommissariat 23.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, etwa 20 Jahre alt, schlanke Statur, kurze gelockte Haare; bekleidet mit blauer Jacke, schwarzer Hose und schwarzen Schuhen.
Täterin 2:
Weiblich, etwa 20 Jahre alt, kräftige Statur, lange braune Haare, braune Brille, tätowierte Beine; bekleidet mit schwarzem Mantel und schwarzen Halbstiefeln.
Täter 3:
Männlich, etwa 20 Jahre alt, schlanke Statur, kurze schwarze Haare; bekleidet mit schwarzer Lederjacke und dunkelgrauer Hose.
Zeugenaufruf:
Wer hat im genannten Zeitraum in der U-Bahnlinie U2 in Richtung Feldmoching beziehungsweise im Bereich der U-Bahnstation „Am Hart“ Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten?
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Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1660. Pkw kollidiert mit einer Ampel; eine Person verletzt – Westend sce
Am Dienstag, 20.10.2026, gegen 04:00 Uhr, fuhr nach derzeitigem Ermittlungsstand ein 28-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem BMW Pkw auf der Trappentreustraße in Richtung Landsberger Straße. An der Kreuzung wollte er nach rechts in die Landsberger Straße stadtauswärts abbiegen.
Während des Abbiegevorgangs kam der 28-Jährige nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Fußgängerampel. Anschließend überfuhr er die dortigen Trambahngleise und kam im Bereich der Landsberger Straße zum Stillstand.
Der 28-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung war nicht erforderlich.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem 28-Jährigen eine erhebliche Alkoholisierung fest. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein sichergestellt.
Der BMW wurde bei dem Unfall stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Auch die Fußgängerampel wurde erheblich beschädigt.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Münchner Verkehrspolizei.
Zeugenaufruf:
Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu einem möglicherweise beteiligten Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich mit der Münchner Verkehrspolizei, Tel. 089/6216-3322, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1661. Festnahme eines Tatverdächtigen nach organisiertem Callcenterbertrug, sog. Schockanruf – Bogenhausen sce
Am Dienstag, 20.10.2026, gegen 14:45 Uhr, erhielt eine 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen sogenannten Schockanruf. Im Verlauf des Gesprächs wurde sie von bislang unbekannten Tätern dazu aufgefordert, Wertgegenstände für eine Abholung bereitzulegen.
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Die 80-Jährige durchschaute den Betrugsversuch und verständigte noch während des laufenden Telefonats den Polizeinotruf 110.
Daraufhin wurden mehrere zivile Polizeikräfte zur Wohnanschrift der 80-Jährigen geschickt. Gegen 17:15 Uhr erschien ein Mann, um eine von der 80-Jährigen bereitgestellte Tasche entgegenzunehmen.
Der Tatverdächtige wurde bei der Übergabe von den eingesetzten Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Bei ihm handelte es sich um einen 49-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 49-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wird heute zur Klärung der Haftfrage einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61.
1662. Alleinunfall eines Radfahrers; eine Person verletzt – Au-Haidhausen mik
Am Dienstag, 20.10.2026, gegen 20:05 Uhr, befuhr eine 65-jährige Deutsche mit Wohnsitz in Düsseldorf mit einem Fahrrad die Einsteinstraße in Richtung Max-Weber- Platz. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte die Radfahrerin und wurde leicht verletzt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einem Alleinunfall ausgegangen. Zur Behandlung ihrer Verletzungen begab sich die 65-Jährige eigenständig in ein Krankenhaus. Das Fahrrad wurde leicht beschädigt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis der Münchner Verkehrspolizei
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Radfahrern, entsprechende Helme zu tragen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.
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1663. Einbruch in Wohnung – Berg am Laim mik
Am Dienstag, 20.10.2026, zwischen 10:00 Uhr und 15:15 Uhr, brach ein bislang unbekannter Täter in eine Wohnung in einem Einfamilienhaus ein.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelangte der Täter in den Garten des Einfamilienhauses und öffnete auf der Gebäuderückseite gewaltsam ein Fenster. Durch dieses betrag er die Wohnräume und durchsuchte sie nach potentieller Beute. Zudem öffnete er gewaltsam einen Wandtresor und erlangte somit Bargeld und Schmuck in einem niedrigen fünfstelligen Betrag.
Mit der Tatbeute flüchtete der Täter durch die Haustür in unbekannte Richtung vom Tatort.
Durch die Münchner Kriminalpolizei wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Kreillerstraße, Hans-Jakob-Straße, Mutschellestraße, Praschlerstraße, Ariboweg und Ellingerweg (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1664. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Lochhausen veg
Am Dienstag, 20.10.2026, 14:00 Uhr, klingelten zwei bislang unbekannte Täter an der Haustür einer über 80-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Die beiden unbekannten Täter gaben sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmen aus, weshalb die über 80-Jährige die beiden in die Wohnung ließ .
Sie verwickelten die Seniorin anschließend in ein Gespräch und gaben an, die Anschlüsse überprüfen zu wollen. Einer der beiden Täter verlangte daraufhin den Ausweis der über
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80-Jährigen. Die Seniorin holte anschließend ihren Geldbeutel aus einer Schublade und verstaute ihn unmittelbar danach erneut in Anwesenheit der beiden Täter.
Kurz darauf verließen die beiden Täter die Wohnung und flüchteten in unbekannte Richtung.
Anschließend fiel der über 80-Jährigen auf, das sich ihr Geldbeutel nicht mehr in der Schublade befindet. Im Geldbeutel befand sich ein niedriger dreistelliger Geldbetrag. Sie verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Eine sofort durchgeführte Nahbereichsfahndung führte nicht zur Ergreifung der Täter.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die beiden Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, 165 cm groß, schlank, braune Haare, südeuropäisches Erscheinungsbild
Täter 2:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, 170 cm groß, korpulent, schwarze Haare, südeuropäisches Erscheinungsbild
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Autobahn A 99, Altostraße und Teufelsbergstraße (Lochhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken überprüfen lassen, ob entsprechende Behauptungen der Wahrheit entsprechen.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.
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1665. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt – Pasing käs
Am Dienstag, 20.10.2026, gegen 20:45 Uhr, ist es zu einem versuchten Tötungsdelikt in Pasing gekommen. Ein 39-jähriger Albaner mit Wohnsitz im Landkreis Dachau begab sich zur Wohnanschrift eines 34-jährigen Albaners in München. Außerhalb des Anwesens kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Folge der 39-jährige im Bereich des Oberkörpers durch scharfe Gewaltanwendung schwer verletzt wurde. Anschließend begab sich der 34-Jährige wieder in die Wohnung.
Der 39-Jährige verständigte den Polizeinotruf. Ein größerer Einsatz war die Folge.
Nach kurzer Zeit konnte der 34-jährige Tatverdächtige widerstandslos vor seiner Wohnung festgenommen werden. Er wurde nach den polizeilichen Erstmaßnahmen der Haftanstalt überstellt und wird am heutigen Tage zur Klärung der Haftfrage einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Der 39-Jährige kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus und wurde noch in der Nacht notoperiert. Nach jetzigem Erkenntnisstand besteht keine Lebensgefahr.
Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 11 übernommen.